Mittwoch, 19. August 2020

Verplant

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!

Eigentlich wollten wir heute weiterreisen. Doch da wir ja bekennende Langschläfer sind,kamen wir einfach nicht zu Potte! Und meine beste Ehefrau der Welt wollte doch unbedingt, komme was wolle, ihre gestern entdeckten Outdoorkissen kaufen. Da aber unsere Zeit zum Verlassen des Stellplatzes ablief, mussten wir handeln: Also einfach an den Automaten und einen Tag verlängern! So geschehen. Und schon hatten wir keinen Stress mehr.



Irmgard konnte ihre so wichtigen Kissen in Ruhe einkaufen, und im Anschluss daran bummelten wir noch durch Bad Zwischenahn und waren hoch erstaunt wie schön dieser Ort doch ist! So liefen wir uns die Füße rund und erreichten erst gegen Abend unsere Luxushütte.















Zwischenzeitlich hatte ich noch einen Stellplatz ausersehen, der auch Reservierungen vornimmt. Denn wir wollen uns dann am Freitag an diesem Ort mit Ruth und Gernot treffen. Und es gelang mir, für uns beide je einen Platz zu reservieren. Denn man muss wissen, dass es in dieser Gegend, und wohl nicht nur hier, brechend voll von Reisemobilisten ist. Wer nicht bis mittags einen Platz ergattert hat, der ist ein Glücksspieler! Und so können wir uns entspannt zurück lehnen, es ist alles geregelt! 

Jetzt noch vor dem Mobil im angenehm kühlen Schatten den Tag ausklingen lassen, was will man mehr?!

Dienstag, 18. August 2020

Heute war was los!

 Wir haben mal wieder sehr lange geschlafen.


Und dann ausgiebig gefrühstückt. Im Anschluß daran machten wir einen ganz kleinen Erkundungsrundgang um unseren Stellplatz herum. Dabei entdeckte Irmgard einen Laden, aus dem sie kaum wieder wegzubringen war. Eigentlich ist das ein Spezialgeschäft wir Garten- und Outdoormöbel. Aber.....es wird auch sehr viel Deko und Nippes angeboten. Wie Ihr wisst kann man Irmgard damit begeistern.






Doch das sollte für heute genügen. Morgen will meine liebe Ehefrau noch einmal hier aufschlagen, sie hat ein paar Kissen entdeckt, die sie unbedingt kaufen will.


Zurück auf dem Stellplatz staunten wir nicht schlecht. War er heute Morgen noch mäßig gefüllt, so waren jetzt nur wenige freie Stellflächen vorhanden. Eine Stunde später war keine einzige Lücke mehr frei! Und nun kommt unser Erlebnis: Wir sitzen vor dem Mobil und denken an nichts, da begibt sich ein Neuankömmling zur Stromsäule und stöpselt seinen Stecker dort ein. So aus dem Augenwinkel heraus sehe ich diesen Typen........und staune nicht schlecht. Den Menschen kennen wir doch! Es ist ein ehemaliger Mitarbeiter von uns, der jetzt genau Seite an Seite neben uns steht!


Doch wir sind ja nun mit Edelgard verabredet. Zu Fuß machen wir uns auf den Weg um sie in ihrer Wohnung zu besuchen. Später kommt dann die Tochter Ilka dazu. Edelgard hatte sie animiert, doch bitte per Auto zu kommen. Der Plan: So konnte sie uns alle mit dem PKW zum Fährkroog, einem angesagten Restaurant am See fahren. Dorthin luden die beiden uns zum Essen ein. Es war köstlich, und wir genossen noch lange das Beisammensein und haben viel gesabbelt.




Nach dieser wunderbaren Zeit fuhr Ilka uns dann zu unserem Stellplatz. So ersparten wir uns den erneuten Fußmarsch. An unserem Mobil angekommen saßen unsere Nachbarn noch vor dem Mobil und luden uns ein, doch ein wenig Platz zu nehmen und noch einen geselligen Plausch abzuhalten. So wurde es dann später und später, und auch schon dunkel, bis wir die Runde auflösten und uns in unsere Quartiere begaben.

Das ist auch der Grund dafür, warum Ihr so lange auf meinen Post warten musstet!

 

Montag, 17. August 2020

Der Start in die Reise war perfekt

Wir sind in Bad Zwischenahn angekommen.


Heute Morgen klappte alles vorzüglich, um 09.30 Uhr ging es ab auf die Piste. In Allermöhe noch an die Tanke und Treibstoff nachgefüllt. Dann, gezwungenermaßen noch ein kurzer Stopp am Büro. Es lag heute im Briefkasten zuhause plötzlich ein Brief (Verkehrsdelikt eines Mitarbeiters). Der musste noch schnellstmöglich ins Büro, damit er entsprechend zügig bearbeitet werden kann.

Doch nun ging es zügig auf die Autobahn und ebenso zügig weiter gen Westen. Kein Stau, nur rasantes Kilometerfressen bis zum Ziel in Bad Zwischenahn. So etwas sind wir gar nicht mehr gewohnt! Zwischendurch ein kurzer Regenguss konnte uns auch nicht beeindrucken. 





hier müssen wir nach links abbiegen

Beeindrucken konnte uns dann am Ziel aber das Prozedere zum Einchecken! Alles nur über einen Automaten, der aber ziemlich kompliziert gegliedert war.



wir haben den Platz Nummer 13 eingenommen.



 Wer weiß denn schon wieviel Strom und Wasser ich verbrauchen werde? Das soll aber schon beim Einchecken gebucht werden! Dann wird eine Plastikkarte ausgedruckt, auf der dann alles gespeichert sein soll. Aber schon beim aktivieren der Stromsäule klappte das nicht! Gut, wir entspannen erstmal. 

Einige Zeit später haben wir Kontakt mit Edelgard. Da es aber momentan fürchterlich regnet, haben wir wenig Lust per Pedes die eineinhalb Kilometer zu Edelgard  Ihrer Wohnung zurückzulegen. Somit kommt Edelgard mit ihrem Auto und dem Empfangskuchen zu uns ins Womo. 
Hier erleben wir eine herzliche Begrüßung und quatschen was das Zeug hält. So rast die Zeit nur so dahin.


Als Edelgard dann wieder den Heimweg antritt - inzwischen ist es trocken- verabreden wir uns für Morgen. Denn sie möchte uns schließlich auch ihre Wohnung zeigen.

Somit geht der Tag zu Ende und wir freuen uns auf Morgen, um mit Edelgard weitere schöne Stunden zu verbringen.

Freitag, 14. August 2020

auch das ist neu.

 Ein Durchflußmesser bringt Klarheit.


Im Baumarkt habe ich für kleines Geld einen Wasserfurchflußmesser erstanden. 


Damit kann ich genau feststellen wie viel Frischwasser ich aufgenommen habe.

Und in meinem Fall brachte die Erstfüllung bei total leerem Tank auch eine gewisse Erleuchtung: Denn nun stellte ich fest, dass der Tank garnicht, wie bisher angenommen ein Fassungsvermögen von 250 Litern hat, sondern lediglich 200 Liter! Und das auch nur bei der Befüllung bis zum Überlaufen, was laut Betriebsanleitung nicht gemacht werden sollte! Denn die Inhaltsanzeige im Display zeigte schon nach 175 Litern den hundertprozentigen Füllstand an.



Das erklärt nun auch, warum der Tank relativ schneller leer wurde als immer kalkuliert.

Doch es ist so wie es ist, jetzt habe ich wenigstens Klarheit!  

Donnerstag, 13. August 2020

....und noch was Neues!

Man hat ja viele Ideen, wenn man Zeit zum Nachdenken hat!


Nachdem nun der neue Zaun steht und die noch etwas mickrigen Efeusträuche eingepflanzt wurden, befand die beste Ehefrau der Welt, dass es in der Sitzecke etwas ungemütlich wäre, da zu ungeschützt gegen Wind und fremde Blicke.

Harte Diskussionen folgten. Immer diese komischen Ideen meiner Frau! Bringt doch immer nur Arbeit!

Aber wir fanden eine Einigung: Im Internet bestellten wir eine sogenannte Seitenmarkise. Preislich passte die auch ins Budget. 

Nach wenigen Tagen wurde die angeliefert, und ich hatte endlich keine Langeweile mehr, ich durfte wieder aktiv werden. Das Markisengehäuse konnte ich problemlos ohne fremde Hilfe an der Wand befestigen. Aber der Pfahl für die Aufnahme der  Markisenschiene, der überforderte mich eine wenig. Besser, die Befestigung dafür. Denn da bestand doch eine relativ hohe Zugkraft, die ja irgenwie stabil gehalten werden musste.


Der erste Versuch: Ich bohrte vier Löcher in die Bodenfliese, steckte die mitgelieferten Dübel hinein und befestigte den Pfahl mit vier soliden Schrauben. Das sah gut aus....... jedoch war die Zugkraft so groß, dass die Fliese einfach aus dem Boden herausgezogen wurde!

Nun musste mein "Hausmeister", von Beruf Fliesenleger, seine Ideen umsetzen. Also tiefes Loch graben, Zement besorgen und das Loch damit befüllen. In die Befestigungslöcher des Pfahls setzten wir extra lange Schrauben und Dübel ein. Das Ganze dann auf und in die Zementschicht, oder ist es Beton? gesetzt und vorsichtig gestampft. Nun warten bis der Mörtel, oder was auch immer, fest gebunden hat, und dann soll es perfekt sein!



so sieht es mit eingefahrener Markise aus.....



  und so wenn der Sichtschutz aktiv ist. Kann sich doch sehen lassen, oder?!

Freitag, 7. August 2020

die kleine Sommerreise 2020

 Trotz Corona wollen wir eine kleine Reise unternehmen.


Hiermit kündige ich die Reise schon einmal an, jedoch werden noch einige Tage ins Land gehen bis wir tatsächlich starten.

Aber zuhause hat sich einiges getan, über das ich hier schon mal berichten will:

Irmgard hat sich entschieden die immer voluminöser werdende Hecke an der Seite zur Auffahrt roden zu lassen! Hier nun einige Fotos vorher und nachher:






so sieht das Endergebnis aus! Die Efeupflanzen sind noch recht mickrig und müssen kräftig wachsen. Irmgard redet ihnen immer gut zu!

Und hier das Gegenteil von Kleinwüchsig:



so hoch wachsen unsere Sonnenblumen!

Und auch die Zuccinis gedeihen prächtig!

 

Das soll´s für heute sein,

schaut doch in einer Woche noch mal wieder rein.

Bis dahin: lasst es Euch gut ergehen

Das war´s!

Wir sind wieder daheim! die Rundreise betrug 553 Kilometer Moin, leeve Lüüt, kurz und knapp: Bei diesem Sauwetter und der schlechten Aussich...